Reisebericht von Nalani
In den Osterferien hatte ich die Möglichkeit, an einer internationalen Jugendbegegnung in Nizza für Ringerinnen und Ringer teilzunehmen. Das Besondere daran war, dass auch Sportlerinnen und Sportler aus Frankreich dabei waren. Dadurch war das Training sehr abwechslungsreich und spannend.
Der Tagesablauf war meistens ähnlich. Morgens sind wir früh aufgestanden und haben gemeinsam gefrühstückt. Danach hatten wir eine kurze Pause, bevor es zum ersten Training ging. Die Einheiten waren oft anstrengend, aber auch sehr lehrreich. Wir haben viele neue Techniken gelernt und konnten mit unterschiedlichen Trainingspartnern trainieren. Besonders interessant war es, mit den Sportlern aus Frankreich zu trainieren, da sie teilweise andere Techniken und Kampfstile hatten.
Nach dem Training sind wir zurückgefahren und haben zusammen Mittag gegessen. Danach gab es eine Pause, in der sich alle ausruhen konnten. Am Nachmittag stand dann meistens eine zweite Trainingseinheit auf dem Programm. An Tagen, an denen wir nur eine Trainingseinheit hatten, sind wir stattdessen joggen gegangen – oft direkt am Meer, was besonders schön war – und anschließend sind wir noch ins Fitnessstudio gegangen.
Natürlich hatten wir auch Freizeit. Wir waren öfter am Strand, waren schwimmen, haben uns entspannt oder sind gemeinsam in die Stadt gegangen. Dort haben wir uns zum Beispiel Crêpes geholt oder sind einfach durch die Straßen gelaufen. Es war schön, Zeit mit den Anderen zu verbringen und neue Freundschaften zu knüpfen.
Am vorletzten Tag war es noch einmal besonders schön. Wir sind mit der Bahn in die Stadt Cannes gefahren. Dort haben wir uns alles angeschaut, sind herumgelaufen und haben Fotos gemacht. Natürlich durfte auch ausgiebiges Shopping nicht fehlen.
Die internationale Jugendbegegnung war eine tolle Erfahrung. Ich habe viele neue Techniken im Ringen gelernt und konnte mit den Sportlern aus Frankreich nicht nur trainieren, sondern auch einiges an Französisch lernen.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde jederzeit wieder an solch einer Jugendbegegnung teilnehmen.
Vielen Dank an das DFJW, dass diese Begegnung mit finanziert hat.
